Eidgenössische

 


 

05.03.2014   Eidg. Schwing- und Älplerfest 2025 in Schaffhausen ist machbar...

 

Eine vertiefte Machbarkeitsstudie zeigt, dass das Eidg. Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Schaffhausen durchgeführt werden könnte. Im Vordergrund steht ein Festareal in der Gemeinde Beringen.

 

Anlässlich des Jubiläums des Schaffhauser Kantonalen Schwingverbandes entstand die Idee, den schweizerischen Grossanlass in Schaffhausen durchzuführen. Nachdem das Eidg. Schwing- u. Älplerfest (ESAF) in der Ostschweiz das letzte Mal 2010 in Frauenfeld stattgefunden hat, ist der Nordostschweizerische Schwingerverband das nächste Mal im Jahr 2025 an der Reihe.

 

Nach ersten Gesprächen zwischen Regierungsrat Reto Dubach und dem Schwingerkönig und Altobmann Ernst Schläpfer hat eine Interessengruppe (IG ESAF 2025) aus Sport, Kultur und Politik diese Idee aufgenommen und die notwendigen Abklärungen im Hinblick auf ein geeignetes Festgelände durchgeführt. Dafür kommen nur Gebiete in Frage, die genügend gross sind und über eine ausreichende Verkehrserschliessung verfügen.

 

Diese Abklärungen zeigen, dass die Durchführung eines ESAF in der Region Schaffhausen machbar ist. Das Gebiet zwischen Beringen und Guntmadingen bietet die notwendigen Voraussetzungen und erfüllt die gestellten Anforderungen am besten. Die Erschliessung des Geländes (Strom, Wasser und Abwasser) kann als sehr gut bezeichnet werden. Die verschiedenen Nutzungen können gemäss den Beobachtungen am letztjährigen ESAF in Burgdorf optimal platziert werden. Weder Schutzgebiete noch Naturgefahrenzonen schränken die Nutzbarkeit des Geländes wesentlich ein. Die Mehrheit der Eigentümer bzw. Bewirtschafter stehen zudem einer Durchführung des ESAF positiv gegenüber; nur in wenigen Fällen wird bisher eine Überlassung der Grundstücke für den Anlass abgelehnt.

 

Die Verkehrserschliessung ist allerdings mit besonderen Herausforderungen verbunden. Namentlich die Kapazität der Zufahrt ist bei Festbeginn am Samstagmorgen eher knapp. Sie muss bei der Ausarbeitung des Bewerbungsdossiers nochmals geprüft und aufgrund der Verkehrsentwicklung bzw. unter Einbezug möglicher Massnahmen zur Erweiterung der Kapazitäten aktualisiert werden.

 

Die Themenbereiche Kosten, Finanzierung, Organisation (OK, Personal, Helfer und Helferinnen), Verpflegung, Übernachtung sowie Ökologie wurden nicht vertieft geprüft. Diesbezüglich wurde die Annahme zu Grunde gelegt, dass in der Region Schaffhausen machbar ist, was andernorts bereits realisiert wurde.

 

Die Ergebnisse dieser Machbarkeitsstudie werden nun dem Schaffhauser Kantonalen Schwingerverband zugeleitet. Dieser wird an der Generalversammlung im November 2014 darüber befinden, ob er bereit ist, eine Kandidatur für das ESAF 2025 in Schaffhausen einzureichen.

Quelle: www.schaffhausen.ch

 


 

 

ESAF 2013

 

 Burgdorf 

 


 


 

 

 

Matthias Sempach ist der Schwingerkönig 2013

 

  

 


 

 

Eidgenössisches Schwing- u. Älplerfest 2013 Burgdorf 

Vorschau in der Festnummer der SHJ-Zeitung

von Kari Ritter, Medienverantwortlicher ESV

 

  

Berner werden alles daran setzen den Königstitel zu verteidigen 

 

Kilian Wenger … oder ein anderer Berner?

Rund einen Monat vor dem Saisonhöhepunkt spricht vieles dafür, dass in Burgdorf einem Berner gelingt, was letztmals in Chur 1995 der Fall war, als sich mit Thomas Sutter ein Schwinger des organisierenden Teilverbandes den Königstitel sichern konnte. Nach absolvierter Rekrutenschule während des letzten Winters und verschont von Verletzungen konnte sich der amtierende Schwingerkönig Kilian Wenger im bisherigen Saisonverlauf kontinuierlich steigern. Bei seinen letzten Auftritten zeigte der junge Oberländer klar aufsteigende Form und bewies, dass mit ihm auch in Burgdorf gerechnet werden muss und er dort durchaus in der Lage ist seinen Titel zu verteidigen. Denkbar ist zudem, dass sich Wenger mit seinem Schlussgangsieg beim eigenen Kantonalfest gegen den Berner Mitfavoriten und letztjährigen Saisondominator Matthias Sempach einen psychologischen Vorteil zu verschaffen vermochte. In der starken Berner Mannschaft stehen mit Matthias Sempach und Christian Stucki noch zwei weitere Schwinger die nicht erst in Burgdorf zu den Topfavoriten gehören. Sempach schwingt seit Jahren sehr konstant und setzte letztes Jahr mit dem NOS-Sieg, sowie heuer auf dem Brünig, deutliche Zeichen seiner Stärke. Der mit Gardemassen ausgestattete Seeländer ist eher ein Stimmungsschwinger. Zu was Stucki fähig ist, wenn ihm ein optimaler Wettkampfauftakt gelingt, bewies er 2012 auf dem Brünig und in diesem Jahr auf der Rigi, sowie mit geringen Abstrichen auch am Innerschweizer-Teilverbandsfest. Bei ihm bleibt allerdings abzuwarten, wie er die verletzungsbedingte Wettkampfpause nach dem Rigi-Schwinget verkraftet.

 

Bruno Gisler in Lauerstellung

Gewohnt zuverlässig startete der Solothurner Landwirt Bruno Gisler in die laufende Saison, mit dem Festsieg am Solothurner- und der Schlussgangqualifikation am Baselstädtischen-Kantonalfest. Durch die beiden grossartigen Siege im Juli beim Innerschweizerischen Teilverbandsfest in Emmen und beim Bergkranzfest auf dem Weissenstein hat sich, für viele wohl etwas überraschend, der 30-jährige Familienvater als einer der Topfavoriten im Kampf um den Königstitel in Burgdorf ins Gespräch gebracht. Mit seiner konsequenten und blitzschnellen Schwungausführung überraschte Gisler die Fachleute und wohl auch manchen unterlegenen Gegner.

 

Gebrüder Laimbacher als Leader

Als grösste Unbekannte unter den Spitzenschwingern muss momentan Philipp Laimbacher betrachtet werden. Nach einer gegen Ende der Saison 2011 erlittenen Knieverletzung fiel der Schwyzer während der folgenden Saison gänzlich aus. Nach dieser langen Pause glückte ihm dieses Jahr ein hervorragendes Comeback, vermochte er doch sowohl am Schwyzer-Kantonalen wie auf dem Stoos jeweils sämtliche sechs Gänge für sich zu entscheiden. Wegen einer Schulterverletzung musste er dann allerdings beim eigenen Teilverbandsfest den Wettkampf nach fünf Gängen wieder aufgeben. Falls Philipp Laimbacher in Burgdorf wieder beschwerdefrei antreten kann, muss auch er zu den absoluten Favoriten gezählt werden.

Obwohl es ihm in diesem Jahr noch zu keinem Festsieg reichte, zeigte Adi Laimbacher doch konstant gute Leistungen. Mit seinem explosiv gezogenen Kurz kann der bald 33-Jährige nach wie vor jedem Gegner gefährlich werden.

 

Nöldi Forrer auf sich allein gestellt

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Unspunnen-Sieger Daniel Bösch muss wohl der Schwingerkönig von 2001 in Nyon, Nöldi Forrer, für den Nordostschweizerischen Schwingerverband die Kastanien aus dem Feuer holen. Der bereits bald 35-jährige Toggenburger kann auf eine ausgezeichnete Saison zurückblicken, gelangen ihm doch bisher nicht weniger als vier Festsiege (NOS- und SWS-Teilverbandsfest, App.- und TG-Kantonales). Der bereits fünffache Eidgenosse wird mit seiner Routine und dem nötigen Wettkampfglück nichts unversucht lassen, bei der Titelvergabe nochmals ein gewichtiges Wort mitzureden.

 

Erweiterter Favoritenkreis

Die Geschichte hat schon öfters gezeigt, dass letztendlich nicht immer einer der absoluten Favoriten am Schluss als König den Platz verliess. So muss auch in Burgdorf ein erweiterter Favoritenkreis ins Auge gefasst werden, denen ein Exploit durchaus zuzutrauen ist. Ausser der Romandie gibt es derzeit in allen Landesteilen Schwinger die dazu in der Lage wären.

Besonders bei den Bernern ist die Leistungsdichte derzeit sehr gross und so gilt es auch Leute wie Matthias Siegenthaler, Thomas Zaugg und auf Grund der bisherigen Saisonresultate ganz besonders den 27-jährigen Oberländer Simon Anderegg zu beachten.

Die Innerschweizer treten in Burgdorf mit dem klar grössten Kontingent an eidgenössischen Kranzschwingern an. Die hoffnungsvollsten, jüngeren Kräfte sind dabei zweifellos der Schwyzer Christian Schuler und der Obwaldner Benji von Ah.

Gar nicht gut gesinnt ist den Nordostschweizern die Verletzungshexe. Neben Daniel Bösch fehlt auch Martin Glaus und der Einsatz des Thurgauer Routiniers Stefan Burkhalter ist ebenfalls fraglich. Am ehesten eine Überraschung zugetraut werden darf dem starken Appenzeller Michael Bless.

Durch Verletzungen immer wieder zurückgeworfen wird auch der ausgezeichnete Nordwestschweizer Techniker Christoph Bieri, der aber, endlich beschwerdefrei, deutlich zu mehr fähig ist als er zuletzt gezeigt hat.

 

Ziel: Erster eidgenössischer Kranz

Wie immer im Fokus der Verbandsverantwortlichen - wie auch der Fans - stehen diejenigen Schwinger von denen der erste Kranzgewinn erhofft resp. erwartet wird. Nach den Rücktritten von Hanspeter Pellet und Stefan Zbinden verfügt der Südwestschweizer Verband in Michael Nydegger nur noch über einen aktiven Eidgenossen. Auf Grund der bisherigen Saisonresultate mit je zwei Kranzfestsiegen darf den beiden Waadtländern Pascal Piemontesi und Michael Matthey einiges zugetraut werden. Auch in der Nordwestschweiz macht man sich Hoffnungen für neue eidgenössische Kranzträger wobei Namen wie Michael Gschwind, Jürg Mahrer, Cédric Huber, Remo Stalder und Thomas Stüdeli im Vordergrund stehen. Im Nordostschweizerischen Schwingerverband ist man sich bewusst, dass die tolle Kranzausbeute von Frauenfeld wohl kaum mehr erreicht werden kann. Trotzdem setzt man berechtigte Hoffnungen in Schwinger wie Pascal Gurtner, Urs Abderhalden, Fredi Kohler, Tobias Krähenbühl, Fabian Kindlimann und die Appenzeller Marcel Kuster, Raphael Zwyssig und Markus Schläpfer. Ein grosses Potenzial an Kranzkandidaten ist aufgrund der bisherigen Saisonresutate bei den Innerschweizern auszumachen. Bei den Schwyzern sind es die Brüder Bruno und Reto Nötzli, Torsten Betschart, Thomas Bisig und Mike Müllestein. Der Luzerner Verband verfügt über hoffnungsvolle Leute wie die Gebrüder Gloggner, Gebrüder Fankhauser, Sven Schurtenberger, Philipp Scheidegger, während die Zuger auf Franz Föhn und die Urner auf Elias Kempf setzen. Im Lager der Ob-/Nidwaldner ruhen die Erwartungen auf Stefan Gasser, Marcel Mathis, Lutz Scheuber und Martin Zimmermann. In den Reihen der Berner steht eine ganze Reihe von jungen, hoffnungsvollen Teilverbands-kranzern die im Laufe dieser Saison schon mehrmals mit sehr guten Leistungen aufgefallen sind. Aus dem Seeland sind es die Turnerschwinger Florian Gnägi und Dominic Bloch, bei den Mittelländern Simon Jampen und Adrian Schenkel. Die Hoffnungen der Oberländer basieren auf Namen wie Niklaus Zenger, Bernhard Kämpf, Jonas Lengacher und Ruedi Roschi, während die Emmentaler mit Christian Gerber, Niklaus Wüthrich, Philipp Reusser, Matthias Aeschbacher, Matthias Wiedmer und Beat Salzmann rechnen. Das ESAF Burgdorf 2013 verspricht einen höchst interessanten Wettkampf um Titel und Kränze. Wir dürfen uns auf zwei herrliche Wettkampftage mit hochstehendem Schwingsport in der Emmental-Arena und zu Hause vor den Fernsehgeräten freuen. Allen Schwingern wünschen wir viel Glück zum Erreichen ihrer gesteckten Ziele, sowie den Organisatoren und allen Beteiligten ein schönes Wochenende bei hoffentlich bestem Festwetter.

 

 


 

   Im Forum diskutieren Gäste über die Faszination Schwingen, über Geld und Geist am Eidgenössischen Schwingfest und darüber, ob die Schwingerszene ihre Unschuld verloren hat. > ...zur Radiosendung...

 


 

 

 


 

 

Selektionen der Berner Schwinger für das Eidgenössische Schwingfest in Burgdorf

 

  

Matthias Aeschbacher, Heimisbach

Simon Allenbach, Adelboden

Simon Anderegg, Unterbach

René Berger, Hasle-Rüegsau

Samuel Blatter, Matten

Dominic Bloch, Vinelz

Marcel Brunner, Grünen

Christian Dick, Alchenstorf

Kurt Fankhauser, Trubschachen

Damian Gehrig, Wasen

Christian Gerber, Röthenbach i.E.

Matthias Glarner, Meiringen

Florian Gnägi, Aarberg

Willy Graber, Bolligen

Heinz Habegger, Fankhaus

Simon Jampen, Mühledorf

Alexander Kämpf, Sigriswil

Bernhard Kämpf, Sigriswil

Remo Käser, Alchenstorf

Jean-Philippe Kläy, Tramelan

Thomas Kropf, Wiladingen

Jonas Lengacher, Aeschi

Michael Leuenberger, Röthenbach i.E.

Hanspeter Luginbühl, Aeschiried

Simon Luginbühl, Alchenstorf

Stefan Marti, Oberbütschel

Adrian Meuter, Vinelz

Jonas Michel, Schafhausen

Michael Moser, Aeschlen b. Oberdiessbach

Thomas Oester, Adelboden

Philipp Reusser, Aeschlen b. Oberdiessbach

Ruedi Roschi, Thun

Philipp Roth, Biberist

Beat Salzmann, Signau

Patrick Schenk, Wasen

Adrian Schenkel, Kirchdorf

Remo Schenkel, Kirchdorf

Reto Schmid, Frutigen

Urs Schütz, Reichenbach

Matthias Sempach, Alchenstorf

Thomas Sempach, Heimenschwand

Matthias Siegenthaler, Fankhaus

Maël Staub, Sonceboz

Christian Stucki, Lyss

Adrian Thomet, Oberbalm

Richard Tschanz, Fahrni

Lorenz Waber, Sigriswil

Beat Wampfler, Oey

Kilian Wenger, Aeschi

Mathias Wiedmer, Fankhaus

Niklaus Wüthrich, Schangnau

Kilian Wyss, Schüpbach

Thomas Zaugg, Schangnau

Niklaus Zenger, Habkern

Matthias Zimmermann, Erlach

Remo Zürcher, Rüedisbach

Ersatz:

Hans Siegenthaler, Fankhaus

Silas Sigrist, Röthenbach i.E.

Stefan Studer, Utzenstorf

Simon Urfer, Gerzensee

Florian Weyermann, Lotzwil.

 

 

 

 


 

 

Selektionen der Innerschweizer Schwinger für das Eidgenössische Schwingfest in Burgdorf

 

  

1 Arnold Andreas Gross Achenberg 6463 Bürglen S * UR Bürglen

2 Arnold Stefan Walter-Fürstsrasse 9 6468 Attinghausen S ** UR Attinghausen

3 Banz Ueli Oberdorf 16 6166 Hasle S *** LU Entlebuch

4 Bernet Jonas Dorfstrasse 62 6467 Schattdorf T ** LU Wiggertal

5 Betschart Thorsten Dorfstrasse 5 5624 Bünzen S ** SZ Mythenverband

6 Bieri Marcel Bachmatt 6313 Edlibach T * ZG Aegerital

7 Bisig Thomas Wasenmattstrasse 7 8840 Einsiedeln T ** SZ Einsiedeln

8 Briker Michi Unteraxen 6452 Sisikon S * UR Flüelen

9 Britschgi Melk Grabi 1 6055 Alpnach S ** ON Sarnen

10 Diener Anton Jaist 6403 Küssnacht S ** SZ Küssnacht

11 Egli Manuel Schrufeneggweid 6114 Steinhuserberg S * LU Wolhusen

12 Egli Pirmin Sonneck 3 6110 Wolhusen S * LU Wolhusen

13 Emmenegger Roman Feld 8 6166 Hasle S ** LU Entlebuch

14 Fankhauser Erich Deupel 6166 Hasle S ** LU Entlebuch

15 Fankhauser Marco Deupel 6166 Hasle S * LU Entlebuch

16 Fankhauser Reto Deupel 6166 Hasle S ** LU Entlebuch

17 Föhn Franz Äussere Altmatt 15 6418 Rothenthurm S ** ZG Aegerital

18 Forster Adrian Breitfeld 12 6403 Küssnacht S ** SZ Küssnacht

19 Gasser Stefan Gärtli 2 6055 Alpnach S ** ON Alpnach

20 Gassmann Fabian Chilchweg 3 6073 Flühli-Ranft S ** ON Sachseln

21 Gassmann Michael Chilchweg 3 6073 Flühli-Ranft S * ON Sachseln

22 Gisler Stefan Schächenmatt 3 6460 Altdorf S ** UR Bürglen

23 Gloggner Hansjörg Hellbühlerstrasse 15 6017 Ruswil S ** LU Rottal

24 Gloggner Philipp Rieden 6017 Ruswil S ** LU Rottal

25 Gloggner Reto Rieden 6017 Ruswil S ** LU Rottal

26 Grab Martin Obermüsli 6418 Rothenthurm S *** SZ Einsiedeln

27 Gwerder Guido Büöl 26 6434 Illgau S ** SZ Muotathal

28 Hasler Florian Steineggerhof 5 8855 Wangen S ** SZ March-Höfe

29 Heinzer Stefan Wysswand 6436 Muotathal S * SZ Muotathal

30 Hess Michael Rossboden 1 6418 Rothenthurm S * SZ Einsiedeln

31 Hurschler Thomas Ottney-Mettlen 1 6388 Grafenort S ** ON Nidwalden

32 Imboden Roger Weidli 6123 Geiss S * LU Wolhusen

33 Imfeld Peter Breitenstrasse 34 6078 Lungern S *** ON Lungern

34 Imhof Andi Wileri 6468 Attinghausen T *** UR Bürglen

35 Inderbitzin Daniel Waldrain 8824 Schönenberg S * SZ Einsiedeln

36 Inderbitzin Kaspar Brüölring 10a 6415 Arth S ** SZ Rigiverband

37 Jauch Michi Adlergartenstr. 21 6467 Schattdorf T ** UR Schattdorf

38 Kälin Koni Brandegg 1 8847 Egg S ** SZ Einsiedeln

39 Kälin Roland Haslaubstrasse 5 8824 Schönenberg T ** SZ Einsiedeln

40 Keller Markus Gutenbrunnen 12 8852 Altendorf T * SZ March-Höfe

41 Kempf Elias Dorfstrasse 53 6462 Seedorf S ** UR Attinghausen

42 Kennel Beat Sattelstrasse 71 6416 Steinerberg S * SZ Rigiverband

43 Kennel Franz-Toni Gotthardstrasse 37 6414 Oberarth S * SZ Rigiverband

44 Kennel Stefan Gotthardstrasse 37 6414 Oberarth S * SZ Rigiverband

45 Koch Martin Oberdorfstrasse 6231 Schlierbach S *** LU Surental

46 Koller Markus Eisenburgstrasse 8854 Siebnen S ** SZ March-Höfe

47 Kündig Edi Neumattweg 1 6438 Ibach S *** SZ Mythenverband

48 Laimbacher Adi Mangelegg 96 6430 Schwyz S *** SZ Mythenverband

49 Laimbacher Philipp Mostelbergstrasse 130 A 6417 Sattel S *** SZ Mythenverband

50 Linggi Bruno Gotthardstrasse 6410 Goldau S ** SZ Rigiverband

51 Marti Fabian Neuet 6103 Schwarzenberg T * LU Rothenburg

52 Mathis Marcel Schwandenstr. 47 6382 Büren S ** ON Nidwalden

53 Muff Armin Unterhofstrasse 16 6208 Oberkirch S ** LU Rottal

54 Müller Toni Lehnweid 6162 Entlebuch S * LU Wolhusen

55 Müllestein Mike Sattelstrasse 62 6416 Steinerberg S ** SZ Mythenverband

56 Müller Alain Gulp 7 6130 Willisau S *** LU Wiggertal

57 Müller Bruno Furrenstrasse 29 6314 Unterägeri S *** ZG Zug und Umgebung

58 Murer Andi Gitschenstrasse 23 6462 Seedorf T * UR Flüelen

59 Niederberger Martin Alpenstrasse 1 6374 Buochs S * ON Nidwalden

60 Nietlispach Pascal Dersbach 302 6333 Hünenberg See S ** ZG Cham Ennetsee

61 Nötzli Bruno Stollenweg 3 8808 Pfäffikon T ** SZ March-Höfe

62 Nötzli Reto Stollenweg 3 8808 Pfäffikon T ** SZ March-Höfe

63 Odermatt Sepp Rossiweg 9 6382 Büren S ** ON Nidwalden

64 Portmann Josef Wiggehüsli 6192 Wiggen S * LU Entlebuch

65 Reichmuth Armin Neugut 8932 Mettmenstetten S * ZG Cham Ennetsee

66 Rohrer Marco 1 Wichelstrasse 1 6072 Sachseln S * ON Sachseln

67 Scheidegger Philipp Schöneich 6265 Roggliswil S ** LU Wiggertal

68 Scheuber Lutz Allmendstrasse 5 6382 Büren S ** ON Nidwalden

69 Schuler Alex Riedweg 6418 Rothenthurm S * SZ Einsiedeln

70 Schuler Christian Schoosweidstr. 3a 6418 Rothenthurm S *** SZ Einsiedeln

71 Schuler Philipp Hauptstrasse 19 6418 Rothenthurm S ** SZ Einsiedeln

72 Schurtenberger Sven Holiebe 6207 Nottwil S ** LU Rottal

73 Stadelmann Ruedi Neuhus 6126 Daiwil T *** LU Wiggertal

74 Steinauer Adrian Bisingshalden 3 8846 Willerzell S ** SZ Einsiedeln

75 Suppiger Martin Ischlagmatt 6130 Willisau T ** LU Wiggertal

76 Suppiger René Sonneggweg 7 6210 Sursee S * LU Surental

77 Suppiger Werner Schachenmattstrasse 11 6133 Hergiswil T ** LU Wiggertal

78 Theiler Beat Zimmelstrasse 82 6314 Unterägeri S * ZG Aegerital

79 Töngi Thomas Schwybogenstrasse 5 6386 Wolfenschiessen S * ON Nidwalden

80 Ulrich Andreas Föhnenberg 6442 Gersau S *** SZ Mythenverband

81 von Ah Benji Hauetistrasse 25 6074 Giswil T *** ON Giswil

82 Vonlaufen Alexander Ridlistrasse 21 6375 Beckenried S ** ON Beckenried

83 Wicki Joel im Südelmoos 5 6174 Sörenberg S * LU Entlebuch

84 Zimmermann Martin Bitzistrasse 2 6373 Ennetbürgen S ** ON Nidwalden

85 Zimmermann Simon Kirchweg 5 6375 Beckenried S * ON Beckenried

 

Ersatz

Arnold Raphael Lunzihofstatt 5 6465 Unterschächen S * UR Bürglen

Effinger Markus Gribsch 1 8849 Alpthal S * SZ Einsiedeln

Graber Michael Maienrain 6247 Schötz S * LU Wiggertal

Käslin Benno Oberdorfstrasse 18 6375 Beckenried S * ON Beckenried

Laimbacher Ivo Muotastrasse 2 6440 Brunnen S *** SZ Mythenverband

 

 

 


 

Tornados - Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest 2013

 


 

So gut sind die Berner Schwinger vor dem «Eidgenössischen».

Interview des technischen Leiters des Bernisch Kantonalen Schwingerverbands Samuel Feller im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF   mehr...

 


 

Die Berner Zeitung (BZ) stellt in loser Folge Königsanwärter für das «Eidgenössische» 2013 in Burgdorf an einem Platz ihrer Wahl vor.

 


 

Bild: Urs Baumann (BZ)
Bild: Urs Baumann (BZ)

 

 

Matthias Sempach, Alchenstorf

Abschalten auf königlichem Boden

               mehr...

 


 

Bild: Thomas Peter / BZ
Bild: Thomas Peter / BZ

Die Ehrendamen und Hostessen des Eidgenössischen Schwing-und Älplerfests stiegen in den Sägemehlring. Denn sie wollten wissen, wie sich das Schwingen anfühlt.

 

Sie sind nicht zimperlich; die Ehrendamen und Hostessen des Eidgenössischen Schwing- und Älperfests. Unter Anleitung der beiden Kranzschwinger Christian Dick und Stephan von Büren drehen die Frauen zum Aufwärmen den Kopf im Sägemehl. «Das Sägemehl geht auch bei langen Haaren ganz leicht wieder raus», witzelt  mehr...

 


 

09.04.2013   Armee baut in Burgdorf erste von zwei Brücken über die Emme

Noch bis zum 12. April 2013 baut der Katastrophenhilfe-Bereitschaftsverband der Schweizer Armee in Burgdorf im Rahmen des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2013 Burgdorf im Emmental die erste von zwei halb-permanenten Armee-Brücken über die Emme. 15 Angehörige der Armee leisten damit einen ordentlich beantragten und bewilligten Unterstützungseinsatz.

 

Der Bau der ersten Armee-Brücke über die Emme in Burgdorf stellt die erste bauliche Aktivität der Schweizer Armee zugunsten des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (ESAF) 2013 Burgdorf im Emmental dar. Zweck der Brücke ist es, einen geordneten und sicheren Zufahrtsweg für Materiallieferungen zum Festgelände sicherzustellen. Bei der Brücke handelt es sich um eine Mabey Compact 200 – jenen Brücken-Typ, der nach dem Unwetter unterhalb von Kandersteg zum ersten Mal zum Einsatz kam und der örtlichen Bevölkerung fast ein Jahr lang als provisorischer Übergang über die Kander diente. Die englische Firma Mabey produziert diese Logistik-Support-Brücke für den zivilen- und militärischen Gebrauch seit 1974. Es handelt sich dabei um eine Panelbrücke, die Hindernisse bis zu 61 Meter ohne Stützen überwinden kann. Die einzelnen Bays werden dazu verschraubt und mit Bolzen miteinander zu einer Brücke verbunden. Über feste und schwimmende Stützen können so grössere Distanzen zurückgelegt werden. Es werden entsprechend keine Pfeiler in der Emme nötig sein. Als halb-permanente Brücke an Ort und Stelle verbleibend, benötigt die Mabey-Brücke nur geringe Wartung und ist dadurch für den dauerhaften zivilen Verkehr bestens geeignet. Die Brücke in Burgdorf wird eine Länge von 54,86 Metern haben, rund 110 Tonnen wiegen und Lasten von bis zu 60 Tonnen tragen können. Vom 13. bis zum 24. Mai wird in Burgdorf zugunsten des «Eidgenössischen» 2013 ebenfalls durch den Katastrophenhilfe-Bereitschaftsverband eine zweite Brücke über die Emme gebaut werden. Beide Brücken werden, sobald fertiggestellt, für die Bevölkerung begehbar sein. Sie bleiben über das Fest hinaus bestehen, werden jedoch nach dem Ende aller Rückbauarbeiten auf dem Festgelände, Ende Oktober 2013, wieder vollständig abgebaut. Die Schweizer Armee leistet im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Verein ESAF 2013 Burgdorf im Emmental einen Einsatz zugunsten des ESAF 2013 in Burgdorf. Die Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten, die in Burgdorf zugunsten des ESAF 2013 im Einsatz sind, leisten ihren Dienst vom 2. April bis zum 25. Oktober 2013. Grundlage für den Einsatz bildet die Verordnung über den Einsatz militärischer Mittel für zivile und ausserdienstliche Tätigkeiten (VEMZ). Ein VEMZ-Einsatz ist immer subsidiär. Das heisst, dass die Armee die zivilen Kräfte dort unterstützt, wo diese nicht ausreichen. Im Rahmen des Armee- Einsatzes für das ESAF 2013 übernimmt die Armee die vier Hauptaufgaben: Brücken- und Tribünenbau, Verkehrs- und Sanitätsdienst. Der Einsatz wurde auf ordentlichem Weg beantragt und bewilligt. Verantwortlich für den Armee-Einsatz zugunsten des ESAF 2013 zeichnet Divisionär Roland Favre, Kommandant der Territorialregion 1. Den militärischen Einsatz leitet Oberst i Gst Vincent Fehr, Kommandant Waffenplatz Bern und Sand-Schönbühl. Mit der Umsetzung des Baus der beiden Brücken über die Emme wurde der Katastrophenhilfe-Bereitschaftsverband betraut.

 


 

Aus Tagesschau vom 25.03.2013, 12:45 Uhr

Vorbereitungen fürs «Eidgenössische» auf Hochtouren

 


 

 


 

22.03.2013   Am 20. März 2013 wurde Siegermuni «FORS vo dr LUEG»

                     erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

 


 

20.03.2013   «Hosenlupf» um Beiträge ans Eidgenössische Schwingfest

Das Berner Kantonsparlament hat am Mittwoch Beiträge in der Höhe von je rund 1,6 Millionen Franken ans Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Burgdorf und ans Eidgenössische Turnfest in Biel gesprochen.   mehr...

 


 

19.03.2013   Bilder, von den Ehrendamen und Hostessen vom Eidgenössisches

                       Schwing- und Älplerfest 2013 in Burgdorf

 


 

18.03.2013   Der Eidgenoss von Emmentaler Switzerland

 


 

15.03.2013   «FORS vo dr LUEG» muss ersetzt werden

Der Siegermuni für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) 2013 Burgdorf im Emmental muss ersetzt werden. Ein unheilbares Gelenkleiden zwingt die Organisatoren, den Muni «FORS vo dr LUEG» als Siegerpreis auszuwechseln. Ein Ersatz steht bereit.

Mit Bedauern müssen die Munisponsoren FORS Futter und Landgasthof & Seminarhotel Lueg sowie die Organisatoren des ESAF 2013 Burgdorf im Emmental feststellen, dass sich der Siegermuni des «Eidgenössischen» – «FORS vo dr LUEG» – ein unheilbares Leiden zugezogen hat. Festgestellt wurden die Probleme anfangs Jahr. Untersuchungen am Tierspital Bern ergaben nun ein Gelenkproblem im Vorderknie. In den vergangenen Wochen wurde alles Machbare unternommen um dem Tier zu helfen, leider erfolglos. Da dieses Leiden nicht geheilt werden kann, wurde ein Ersatz gesucht und gefunden. «Natürlich bedauern wir den Ausfall des Muni sehr», so OK-Präsident Andreas Aebi. «Es ist aber auch nichts Aussergewöhnliches, dass ein Muni ausgewechselt werden muss. Mit dem neuen Muni haben wir einen wertvollen, stolzen Ersatz, der seine Aufgabe genauso gut erfüllen wird.» Peter Stadelmann, Verantwortlicher von FORS Futter, ist froh, dass so rasch ein Ersatz gefunden wurde. «Ich freue mich sehr darüber, dass der neue Muni ebenfalls Hörner trägt. Das entspricht dem Wunsch vieler Fans». Der neue Muni der Rasse «Swiss Fleckvieh» wird wiederum von der Halterfamilie Bichsel aus Ramsei im Emmental auf seinen grossen Auftritt im September vorbereitet und stammt aus dem Zuchtstall von Jakob Berger aus Milken, Kanton Bern. Der neue Muni wird den Namen des Vorgängers übernehmen und ebenfalls «FORS vo dr LUEG» heissen. Pate stehen werden auch ihm Melanie Oesch, Didier Cuche und Adrian Käser.

 

 

 


 

11.02.2013 SBB ist offizielle Transportpartnerin des „Eidgenössischen“ 2013

Rund 250 000 Besucherinnen und Besucher werden am diesjährigen Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Burgdorf im Emmental erwartet. Mit dem Ziel, den Festbesuchenden vom 30. August bis zum 1. September 2013 ein attraktives und gut funktionierendes Transportangebot bereitzustellen, haben das Organisationskomitee des ESAF und die SBB eine umfassende Dienstleistungspartnerschaft vereinbart.

 

Nach den «Eidgenössischen» Luzern (2004), Aarau (2007) und Frauenfeld (2010) ist die SBB auch offizielle Transportpartnerin des ESAF 2013 in Burgdorf. In dieser Funktion koordiniert die SBB im Auftrag des ESAF 2013 das Gesamtkonzept im öffentlichen Verkehr und erbringt zusammen mit den regionalen ÖVPartnern BLS und Busland AG einen wesentlichen Teil der Transportleistungen.

 

Limitierte Parkplätze, starkes ÖV-Zusatzangebot

Aufgrund des sehr beschränkten Parkplatzangebots in Burgdorf empfiehlt das Organisationskomitee des ESAF 2013 den Festbesuchenden die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Der reguläre Fahrplan wird mit Extrazügen von SBB und BLS sowie mit Zusatzbussen der Busland AG ergänzt, so dass die Besuchenden Burgdorf am Festsamstag bis spätestens um 7.00 Uhr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Nach dem Schlussgang fahren ab Burgdorf alle fünf bis zehn Minuten Extrazüge nach Bern und nach Olten-Zürich. Ab da bestehen Anschlüsse in die ganze Schweiz. Der normale Bahnverkehr wird mittels Zugverstärkungen und Extrazügen ausgebaut.

 

ÖV-Billett im Eintritt integriert

Im Arena-Ticket ist ein Spezial-Billett des öffentlichen Verkehrs (ÖV) integriert. Es umfasst die Hin- und Rückfahrt mit dem Zug nach Burgdorf in der 2. Klasse (1. Klasse gegen Aufpreis). Die Benützung von Tram und Bus ist dabei ebenfalls inbegriffen. Zudem ermöglicht das 2-Tages-Ticket freie Fahrt im Übernachtungsperimeter des LIBERO-Tarifverbunds, das heisst im Raum Burgdorf, Langnau, Bern, Solothurn und Langenthal. Das ÖV-Billett ist vom Freitag, 30. August, bis zum Montag, 2. September 2013 (4 Tage) gültig. Der Vertrag sieht auch ein zusätzliches Nachtangebot von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag bei den BLS-Zügen der S-Bahn und beim Regionalbus im Einzugsgebiet während der Dauer des Festbetriebs vor

 


 

Der Charme des «Eidgenössischen» – die Ehrendamen und Hostessen sind ausgewählt 

 

Sie sind die Visitenkarte jedes Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes, so auch 2013 in Burgdorf im Emmental. 16 Ehrendamen und 9 Hostessen haben es geschafft und repräsentieren am «Eidgenössischen» in Burgdorf das Fest, die Stadt und das Emmental. Die Auswahl ist den Verantwortlichen schwer gefallen, haben sich doch bis zur Anmeldefrist rund 160 Bewerberinnen beim Organisationskomitee gemeldet.

Sie gehören zu einem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest wie das Sägemehl zum Ring: die Ehrendamen und Hostessen. Für das «Eidgenössische» in Burgdorf wurden 16 Ehrendamen und 9 Hostessen gesucht und gefunden.

 

Grosses Interesse

Als das Organisationskomitee im Frühherbst 2012 öffentlich nach Ehrendamen und Hostessen suchte, musste es kurz darauf den Hinweis auf der Internetseite wieder entfernen. Innert kürzester Zeit meldeten sich über 150 Frauen als Ehrendame oder Hostess. Für die Verantwortliche des Auswahlprozesses,  Eveline Steinemann, galt es nun, die geeignetsten Frauen auszuwählen. «Bei der Wahl achteten wir nicht nur auf das Aussehen, sondern auch auf das Selbstbewusstsein, die Kommunikationsfähigkeiten und nicht zuletzt auch auf minimale Schwing-Kenntnisse», so Eveline Steinemann. Die 16 Ehrendamen und  9 Hostessen stammen hauptsächlich aus der Region Emmental, aber auch aus anderen Teilen des Kantons Bern.  

 

Unterschiedliche Aufgaben, unterschiedliche Trachten 

Wo aber liegt der Unterschied zwischen einer Ehrendame und einer Hostess? Die Ehrendamen nehmen hauptsächlich repräsentative Pflichten wahr. Sie begleiten die Prominenz, stehen bei Reden zur Seite und küssen schliesslich – mindestens einige von ihnen – auch den König bei dessen Krönung. Zu den Aufgaben der Hostessen gehören zum Beispiel das Betreuen der Gäste, das Erteilen von Auskünften und die Unterstützung bei offiziellen Anlässen vor dem «Eidgenössischen». Auch optisch unterscheiden sich die Damen: so tragen die Hostessen die Berner Gotthelf-Tracht und die Ehrendamen die Berner Sonntagstracht.

 


 

15.01.2013   Schulterschluss zwischen den SCL Tigers und dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest 2013 Burgdorf im Emmental (ESAF 2013)

 


 

Chef des Gabentempels, Silvio Rüfenacht Bild:Thomas Peter
Chef des Gabentempels, Silvio Rüfenacht Bild:Thomas Peter

17.01.2013   Der ehemalige König will die Schwinger glücklich machen   Mehr...

 


 

Adrian Käser, Schwingerkönig von 1989 und TV-Schwingexperte, auf der Schwingfestwiese in Burgdorf. SRF
Adrian Käser, Schwingerkönig von 1989 und TV-Schwingexperte, auf der Schwingfestwiese in Burgdorf. SRF

Schwingerkönig Käser und das Eidgenössische 2013

 

Adrian Käser, Schwingerkönig von 1989 und Schwingexperte von SRF rechnet für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2013 in Burgdorf mit neuen Publikumsrekorden. Aber er kennt auch den Druck auf die Athleten - und da hat er familienintern vorgesorgt.

 

 

Wenn Adrian Käser berufshalber auf das Silo der Burgdorfer Futtermühle Kunz Kunath steigt, dann hat er vom 14. Stockwerk aus die Schwinger-Zukunft vor sich: Nämlich die rund 75 Hektaren Land, die am letzten August-Wochenende 2013 Schauplatz und Arena sind für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest.

«Das wird ein gewaltiger Anlass», sagt der Schwingerkönig von 1989. Gut möglich, dass die Zahl von 250'000 Besucher übertroffen wird und der Volksanlass drei Jahre nach dem Eidgenössischen in Frauenfeld neue Rekorde schreibt. «Schwingen ist in den letzten Jahren ungeheuer populär geworden», sagt Adrian Käser, «dazu lauert eine Gruppe von rund einem Dutzend absoluter Spitzenschwinger auf die Chance, den Königstitel zu erkämpfen.»

Als der damals 18-jährige Adrian Käser aus Alchenstorf im Jahr 1989 zum Schwingerkönig gekrönt wurde, lockten Schwingfeste bereits Zehntausende an. Aber Grossleinwände rund um die Arena und eine perfekt inszenierte TV-Übertragung gab es noch nicht und auch der Medienrummel rund um den König war noch nicht so intensiv wie heute.

Dazu ist das Training der Athleten heute deutlich aufwändiger und professioneller. Aber, so sagt der TV-Experte von Fernsehen SRF und Präsident des Schwingklubs Kirchberg, letztlich sei Schwingen Schwingen geblieben und ein friedfertiger Treffpunkt für viele Leute.

 

Schützende Hand über den jungen Käser

Im Familienkreis allerdings hat Adrian Käser vorgesorgt. Sohn Remo, ein erfolgreicher Jungschwinger mit einem ersten Kranz vom Emmentalischen Schwingfest 2012, will er vorläufig überbordenden Medienrummel ersparen: «Manch einer hat schon einen ersten Kranz gewonnen. Er muss sich auch noch aufs Training konzentrieren und hat noch andere Ziele im Leben», sagt der Vater.

 

Christian Strübin im Gespräch mit Adrian Käser:

http://www.srf.ch/player/radio/popupaudioplayer?id=758d8a50-69d9-4e57-9103-3369150612fc&starttime=593.543

 

Er kennt den Druck der Erwartungen - und auch die aussergewöhnliche Konstellation in der Familie: Vater Adrian, Schwingerkönig. Onkel Silvio Rüfenacht, ebenfalls Schwingerkönig. So oder so freut sich Adrian Käser sehr auf das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2013 in Burgdorf: «Ich habe sicher nie mehr ein Eidgenössisches direkt vor der Haustüre.»

Quelle:http://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/schwingerkoenig-kaeser-und-das-eidgenoessische-2013

 

 


 

11.11.2011   Der “baumlange” Wenger war fünffacher Schwingerkönig

 

erstellt am: 11.11.2011 | von: Verena Zürcher | Kategorie(n): Allgemein, Geschichte, Veranstaltungen

Christian Wüthrich, Jakob Wüthrich, Peter Beer, Michael Uhlmann, Ulrich Gerber, Mathias Wittwer, Peter Bächler, Johann Ulrich Beer, Simon Siegenthaler, Jakob Ryser, Johann Wenger, Simon Wüthrich, Johann Salzmann, Christian Schneider, Rudolf Schneider und noch einmal Simon Wüthrich.

Währschafte Namen, flotte Burschen, alles Emmentaler. Und einst, im 18. oder 19. Jahrhundert Schwingerkönige!

Das Emmental, Austragungsort des „Eidgenössischen“ von 2013 in Burgdorf kann sich also durchaus zeigen mit seiner Königsbilanz. Die meisten stammten aus Trub, einer aus Schangnau, einer aus Sumiswald und einer aus Röthenbach. Und er, dieser Johannes Wenger, hatte es ganz besonders im Griff.

 

„In der Oberei sind die drei Brüder Jakob, Friedrich und Johannes Wenger von der Sagimatt schon früh durch Bärenstärke und Körpergrösse aufgefallen“, heisst es in einem Abriss, den der Berner Mathematiker Hans Riedwyl in Kleinstarbeit aus verstaubten Archiven zusammengetragen hat. Überhaupt ist die Seite von Hans Riedwyl, der einst nur Familienforschung betreiben wollte, ein grossartiges Sammelsurium an hochspannenden Geschichten, welche sich früher in der Region Röthenbach zugetragen haben.
Eben, der jüngste der drei Wenger-Brüder, Johannes oder auch Hans genannt, sollte es Mitte des 19. Jahrhunderts zum fünffachen Schwingerkönig bringen! In einer Zeitung von 1855 etwa stand zu lesen: „Auf einmal hebt Wenger seinen Gegner in die Höhe und schmettert ihn mit unwiderstehlicher Gewalt zu Boden. Dumpf hin kracht es im Fall. Er musste vom Kampfplatz getragen werden, doch erholte er sich bald wieder.“
Der „baumlange Wenger“, wie der Emmentaler Schwingerkönig genannt wurde, war bald ein gern gesehener Gast an den Schwingfesten. Es sei schwer, historische Quellen zu finden, welche belegen, ab wann im Emmental solche Schwingfeste stattgefunden hätten, sagt Hans Riedwyl. Belegt ist, dass auf Grosshorben zwischen Rämmisgummen und Wachthubel 1660 ein Schwinget durchgeführt wurde. Dokumentiert ist dies darum, weil sich das Chorgericht eingeschaltet und die Teilnehmer gefragt habe, ob auf Grosshorben auch getanzt worden sei. Das Tanzen, Kegeln und Jassen in der Öffentlichkeit wurde damals nämlich geahndet – nicht aber das Schwingen.

Ostermontagsschwingfest in Bern

Zu den Glanzzeiten von Johannes Wenger waren es vor allem die legendären Ostermontags-schwinget auf der grossen und kleinen Schanze in Bern, die für Aufsehen sorgten. Liest man die Ranglisten von damals, fällt auf, dass die Kämpfe lange Zeit eine Sache zwischen Emmentalern und Oberländern waren, ab und zu mischte ein Entlebucher mit. Dazu eine historische Quelle: „Da sich der Emmentaler im Allgemeinen durch seine Kraft, der Oberländer aber durch seine Behändigkeit und Gelenkigkeit auszeichnet, so war auch die an diesem Schwinget besonders aufgefallene Tatsache erklärlich, dass der Emmentaler immer zuerst die Offensive ergriff und kraftvoll einen unerwarteten Handstreich auszuführen versuchte …“

Der Schwingboom Mitte des 19. Jahrhundert führte dazu, dass bald jedes Bädli und jeder Gasthof in der Stadt und auf dem Land einen Schwinget veranstalten wollten und darum die Favoriten aus dem Emmental mit guten Preisen auf die Schwingplätze lockten. Der erste Preis war meistens ein Schaf und an einem grossen Schwinget ein Muneli. Mit der Gründung des Eidgenössischen Schwingerverbands im Jahre 1895 nahm die Zahl der Schwinger und Schwingfeste stark zu.

Übrigens: Es scheint an Name und Ort zu liegen, denn der aktuelle Oberländer Schwingerkönig Kilian Wenger gewann 2006 just in Röthenbach das Nachwuchsschwingen. Kilian Wenger ist allerdings kein Nachkomme des bärenstarken, baumlagen Wengers.

Text: Verena Zürcher, Bilder: Archiv Hans Riedwyl/Wikipedia
http://www.landverlag.ch/